Projektübersicht

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Die Intensivwoche ist ein seit 2016 jährlich stattfindendes Angebot, in welchem zukunftsweisend mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird. Die Würde des Kindes anzuerkennen und zu befördern ist dabei höchstes Ziel.

Der Umgang mit den Teilnehmern ist liebevoll, klar und von gegenseitigem Respekt geprägt. Reformpädagogische Ansätze werden mit Kunst, Natur, Bewegung, Tanz und Theaterarbeit verbunden. So entsteht ein Gesamtansatz, der wirklich das Kind meint.

Kategorie: Bildung
Stichworte: Würde, Toleranz, Inklusion, Jugendliche, Kinder
Finanzierungs­zeitraum: 16.09.2019 09:44 Uhr - 19.10.2019 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 19. bis 26. Oktober 2019

Worum geht es in diesem Projekt?

Kinder und Jugendliche brauchen Freiraum für Individualität und Wahrhaftigkeit.

Während der Ich bin ICH!-Intensivwoche verbringen 20 Kinder acht Tage durchgehend in der Villa Wollner in Dresden - wunderschön gelegen an den Elbhängen, nur wenige Minuten entfernt von Wald, Fluss und Elbwiesen. Dabei stehen die Bedürfnisse und Wünsche aller gelebt im Mittelpunkt. Die Kinder werden intensiv in die Gestaltung des Tages einbezogen. Sie haben Aufgaben, Dienste, bringen sich in die Gemeinschaft ein. Sie erhalten Unterstützung, sich wieder zu fühlen, mit sich selbst Erfahrungen zu machen. Sie erhalten Anleitung, sich authentisch auszudrücken, zu positionieren und gegebenenfalls zu behaupten. Sie lernen, sich selbst und den anderen zu respektieren und sich auf Augenhöhe zu begegnen. In Konfliktsituationen werden sie dahingehend begleitet, dass sie diese aufrichtig und vollständig klären können. Die Kinder machen die Erfahrung, dass sie für ihr Verhalten Verantwortung tragen. Alltag, Freizeit, Kunst und persönlichkeitsfördernde Seminararbeit wechseln sich während der gesamten Woche ab. Während der Seminare können die Kinder neue Seiten an sich entdecken, sich selbst begegnen. Im begleiteten Alltag können sie das Gelernte ausprobieren und integrieren und nehmen dadurch ihre Erfahrungen über die Intensivwoche hinaus mit hinein in ihren Kindergarten-, Schul- und Familienalltag.

Besonders nachhaltig wird die Arbeit durch das Einbeziehen der Eltern. Vor sowie nach der Intensivwoche findet jeweils ein obligatorisches Entwicklungsgespräch mit den Eltern jedes einzelnen Kindes statt. Zudem informiert eine Abendveranstaltung im Anschluss an die Woche über Inhalte und wesentliche Situationen. So wird gewährleistet, dass das Gelernte im Alltag nicht verloren geht – sondern die Eltern mit ihrem Kind einen gemeinsamen Entwicklungsweg weitergehen können.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziele
ICH-Stärke, Selbstvertrauen, Eigenwert, Mitgefühl, Empathie, Bezug zu den eigenen Gefühlen, Körperbewusstsein, Fokussierungs- und Konzentrationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Positionierungskompetenz, Respekt vor sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umgebung, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Engagement für das eigene Leben

Zielgruppe
Insgesamt nehmen circa 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren an der Intensivwoche teil. Die Kinder kommen aus der gesamten Bundesrepublik – zum Teil darüber hinaus. Es sind Kinder, die bereits akut unter Symptomatiken, Verhaltensauffälligkeiten oder chronischen Störungen leiden sowie Kinder, denen es grundsätzlich gut geht. Ebenso nehmen auch hochsensible und hochbegabte Kinder an der Woche teil. Die dadurch entstehende Vielfalt an unterschiedlichen Reifegraden und Entwicklungsstufen ist für alle Teilnehmer sehr bereichernd; der inklusive Gedanke wird erfolgreich umgesetzt.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Zwei Drittel der Kosten für die Intensivwoche werden über Spenden von Stiftungen, Firmen sowie Privatleuten getragen, ein Drittel über Elternbeiträge. Letztere werden möglichst geringgehalten, da sich dieses Angebot an alle sozialen Schichten richtet und Kinder aus sozial schwächer gestellten Familien nicht benachteiligt werden sollen. Das Projekt ist daher auf finanzielle Förderung angewiesen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit der erreichten Fundingziel-Summe möchten wir die kompletten Verpflegungskosten, die Sach- und Materialkosten sowie die Personalkosten für zwei der sechs Assistenten und Betreuer finanzieren.

Die Summe verteilt sich dabei wie folgt:

  • Verpflegungskosten 1400 Euro
  • Sachkosten 1100 Euro
  • Personalkosten Assistenz und Betreuung 2000 Euro
  • Verwaltungskosten GLS Treuhand 500 Euro


Wird dem Projekt mehr Geld gespendet, werden diese Gelder für die weiteren Personalkosten und alle sonstigen in der Intensivwoche anfallenden Kosten verwendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Sabine Schneider
Verantwortlich für die Umsetzung, Organisation und Gesamtleitung ist Sabine Schneider, Erzieherin, Montessoripädagogin und Ganzheitlicher Coach / AMW. Sie ist Leiterin des Fachbereichs „Eltern, Kinder & Familie“ des Instituts für ganzheitliche Entwicklung und Bewusstsein (IFEB), sowie Leiterin einer reformpädagogischen Kindertageseinrichtung in Dresden. Zudem ist sie in eigener Praxis in der Familienarbeit tätig. Sie setzt sich im Rahmen von Vorträgen und Publikationen seit vielen Jahren für innovative ganzheitliche Wege in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.


LIOHT Stiftung
Träger und Initiator der Intensivwoche ist die gemeinnützige LIOHT Stiftung, deren Förderziele insbesondere in der individuellen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Bildung und Erziehung sowie Gesundheit und Medizin liegen.

Die Stiftung initiiert und unterstützt verschiedenste Projekte, in welchen vor allem junge Menschen darin gefördert werden, sich die ihnen innewohnende ursprüngliche Kraft und Lebensfreude zu erhalten. Damit sie sich im Wissen um ihr Können, um ihre Talente und ihre Werte persönlich entwickeln, selbstbewusst heranwachsen und ihre individuelle Identität bilden, bewahren und leben lernen.